Aufrüstung für den Winter: Buchkapitel im Anflug

Besonders zu Beginn des kreativen Schaffens ist es nicht immer leicht, einen Arbeitsplan aufzustellen und nach diesem zu schreiben. Hinzu kommen all die einzelnen administrativen (oder sogar technischen) Aufgaben, die auf dem Blog (oder an anderer Stelle) zu bewältigen sind. Es gibt viele Dinge, die ausprobiert und evaluiert werden müssen. Und nicht selten lernst Du Dich selbst dadurch noch besser kennen. Dies ist der Grund für Aufrüstung für den Winter.

Welche Herausforderungen sich in Punkto Zeit, Motivation und Fluss stellen und für welche Herangehensweise ich mich entschieden habe, um dem Winter mit bestem Gewissen zu begegnen, werde ich Dir in diesem Beitrag verraten. Und natürlich steht das erste Buchkapitel meines Web-Romans ganz oben auf meiner Liste!

Sonnenaufgang der Verheißung
Es gibt immer diesen einen, verheißungsvollen Morgen, an dem alles seinen Anfang nimmt.

Die perfekte Sternenkonstellation …

… brauchst Du natürlich nicht, um mit Deinem neuen Projekt zu starten. Im Grunde willst Du das auch nicht. Den Lesern möchtest Du schließlich regelmäßig etwas Interessantes und Gehaltvolles bieten. Doch gerade zu Beginn ist es schwierig, Zeitpläne einzuhalten. – Da fällt mir ein, dass ich irgendwo einmal gelesen habe, dass ein neues Projekt zunächst Disziplin erfordert und die Anfangsphasen daher nicht immer unterhaltsam sind. Kurzum: Der Spaß erfolge später. Ich bin allerdings der Meinung, dass es genau andersherum ablaufen sollte.

Gerade Texte, für die wir in die Tiefe unseres kreativen Selbst reisen müssen, lassen sich nicht ohne Hindernisse in eine Form gießen, indem Du einen beliebigen, freien Zeitpunkt auswählst und die Kreativität durch Deine Finger aufs Word-Dokument disziplinierst. Du kannst Deinen kreativen Prozess nicht erzwingen. Kreativität ist ein eigenwilliger Fluss, der Dich entweder mitreißt oder Dich abwirft, sodass Du im Trockenen landest.

Das Gefühl muss stimmen!

Es ist wichtig, dass Du mit einem guten Gefühl beginnst. Wenn Du es gezwungenermaßen zehnmal versuchst, wird das negative Gefühl, das nach dem vermeintlichen Misserfolg eintritt, von Mal zu Mal stärker. Du wirst immer weniger Lust haben weiterzuschreiben und Dich bald weit weg von dem bewegen, was Du eigentlich liebst.

Erst, wenn Du gelernt hast, mit dem Schreiben ein positives Gefühl zu verbinden, und dieses in Deinem Bewusstsein völlig zu verinnerlichen, solltest Du Dich an die Disziplin heranwagen. Dann kannst Du sie üben, bis Du Deinen eigenen Rhythmus gefunden hast, um dann auch einschätzen zu können, wie lange Du für gewisse Projekte brauchen wirst.

Doch pflege alles in Maßen, auch die Disziplin.

Es gibt durchaus noch andere Störenfriede, die Deine anfängliche Produktivität zu untergraben versuchen. In den allermeisten Fällen glauben wir, dass es die Zeit ist, die uns fehlt. Doch sehr oft ist es auch die Erschöpfung, die uns die „übrige Zeit“ nimmt. Im erschöpften Zustand strengen wir uns zu sehr an, wenn wir kreativ werden wollen. Das kann nach hinten losgehen! Höre auf die kleinen Zeichen, die Dich auf Deine Grenzen aufmerksam machen. Glaube mir, auch die Erschöpfung ist aus kreativer Perspektive relevant. Wann sonst sollst Du träumen? Dies entspannt nicht nur, sondern motiviert auch Deine nächsten kreativen Sitzungen ungemein.

Wichtig ist ebenso, Dich nicht von all dem abschrecken zu lassen, was andere bereits geschaffen haben. Es geht nicht darum, dass Du noch nicht so weit gekommen bist. Schließlich hast Du gerade erst angefangen. Auch geht es nicht um den Arbeitsaufwand, den Du bei anderen siehst. Denn Dein eigenes Schaffen soll Dir Spaß bereiten. Es ist Dein eigener Weg und deshalb beschreitest Du ihn so, dass er für Dich angenehm ist.

Das werde ich tun:

Zunächst einmal werde ich meinen kreativen Auswüchsen keinen Zeitplan mehr aufzwingen. Jetzt, da meine beiden einleitenden Beiträge zur Kreativität erschienen sind, will ich mich ganz und gar meinem Web-Roman widmen. Meine nächste Baustelle ist somit dessen erstes Kapitel. Erfahre mehr über diese ominöse Mystery-Romanze, von der ich in diesem Beitrag ständig als „Web-Roman“ spreche.

Sämtliche Stützen, Schwierigkeiten und deren Lösungen, die mir dabei begegnen, werde ich näher untersuchen und für Dich aufbereiten, damit auch Du mit ein paar frischen Ideen Deine Visionen weiterverfolgen kannst. Manchmal werden sich mir auch spontane Ideen aufdrängen, die ich dann ebenfalls veröffentliche. Das können Impressionen, Gedanken in Bezug aufs kreative Werkeln, aber auch Gedichte sein.

Mein Experiment beginnt jetzt!

Wie Du siehst, ist diese Herangehensweise äußerst unvorhersehbar. Mein Ziel ist jedoch klar. Jetzt heißt es lediglich, die Kreativität fließen zu lassen und auf diese Weise das Beste aus ihr herauszuholen. Worauf Du Dich allerdings regelmäßig freuen darfst, ist mein Newsletter zu jedem Monatsende. Hier fasse ich zusammen, was sich im vorangegangenen Monat auf dem Blog abgespielt hat, zum Beispiel welche neuen Beiträge veröffentlicht wurden. Sollte nichts veröffentlicht worden sein (was diesen Winter aufgrund äußerer Umstände durchaus geschehen kann), erhältst Du stattdessen einen Überblick über die Entwicklung meiner nächsten Beiträge.

Ein spannendes Unterfangen, das nicht nur mich ansteckt, sondern hoffentlich auch Dich. Bis bald!

Herzlichst

Über Naomi

Schon während meines Masterstudiums in Literatur- und Sprachwissenschaft begann ich, meine ersten Ideen zu präzisieren und meine Begeisterung in das wundersame Terrain der Spiritualität fließen zu lassen. Parallel zu meiner damaligen Tätigkeit als kreative Texterin entdeckte ich schnell die Brücke, die Kreativität und Spiritualität miteinander verbindet. Heute habe ich meinem Herzenswunsch nachgegeben und setze meine eigenen Visionen, Ideen und Flausen um, wie Du unschwer erkennen kannst! ;-)

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