Beitrag zur Blogparade: Wir brauchen Blogs!

Influencer. Von diesem Titel bin ich als Neuling im Bloggerbereich noch weit entfernt. Dennoch möchte ich meinen Beitrag zur Blogparade leisten und Dir zeigen, wie ich die Blogs unserer heutigen Zeit sehe und welche Möglichkeiten diese für Dich bereithalten. Schließlich habe ich nicht irgendeines kopflosen Tages urplötzlich entschieden, eine Domain anzulegen und auf dem beigelegten Webspace WordPress zu installieren. Stattdessen hatte ich eine Vision: meine eigenen Geschichten und Gedanken zur Bedeutung unseres kreativen Daseins zu veröffentlichen.

Meine ersten kleinen Erfolge sehe ich zunehmend auf Twitter. Kleine aufmunternde Worthäppchen werden gelikt, hin und wieder kommentiert oder retweetet. Es fühlt sich so gut an zu sehen, wie sich Menschen über ein paar ermutigende Worte freuen können. Insbesondere dann, wenn diese die gegenwärtige Stimmung dieser Menschen treffen.

Doch auch auf Augenhöhe – im persönlichen Alltag ohne den virtuellen Rahmen – lassen sich feine, aber wirksame Einflüsse aufdecken. Gerne gebe ich Dir ein Beispiel, das ich am Tag des Geschehens getwittert habe:

Wie Du siehst, kann bereits eine unscheinbare Geste einen anderen Menschen dazu bewegen, sich wohlzufühlen und selbst Mut zu fassen. Mit der richtigen Plattform – bspw. mithilfe eines Blogs -, den richtigen Hilfsmitteln und einigen Tricks kannst Du die unterschiedlichsten Menschen erreichen und diese mit Deiner Stimme bereichern. Earth Renewing ist für mich diese Plattform und ich werkele fleißig daran, meine Vision zu verwirklichen.

Blogger und Blogs: das vermittelte Bild

In meiner unmittelbaren Umgebung war das Bloggen nie von Bedeutung. Ich kenne nur wenige, die hin und wieder Blogs besuchen und gar die Beiträge aufmerksam lesen. Oft handelt es sich bei diesen Blogs um Zusätze von Firmen, die so ihre Kunden an ihr Produkt binden wollen. Die Beiträge sind kurz, informieren über Neuigkeiten und – umso wichtiger – über die neuesten Schnäppchen und Aktionen. Oft bleibt es beim Scannen der Überschriften.

Dass das Bloggen aus Langeweile entstünde, habe ich auch schon oft gehört. Für manche mag dies sicher auch zutreffen und der geeignete Feierabend-Zeitvertreib sein. Doch viele andere – wie ich – wollen etwas mit der Welt teilen und diese Flausen, Ideen und Visionen nicht in den hintersten Ecken unserer Köpfe verstauben lassen.

Und das Bloggen ist kein Zuckerschlecken!

Einen Blog aufzubauen, zu planen und die Inhalte schließlich zufriedenstellend zu realisieren, ist kein Leichtes. Insbesondere dann nicht, wenn Dir Qualität wichtig ist und Du in Vollzeit berufstätig bist. Es steckt eine Menge liebevoller Mühe in der Konzeption und Ausführung eines Blogs.

Dazu gehört nicht nur das Herunterschreiben und anschließende Feilen am Präsentierten, sondern auch die anfängliche Recherche. Nehmen wir, wenn wir schon einmal dabei sind, noch mein Literaturstudium und die Bloggerkurse auf Udemy hinzu. Auch die Auseinandersetzung mit den technischen Eventualitäten kann den Start des Blogs verzögern. Das Medium Blog daher abzuwerten, halte ich für ein unbedacht und zu Unrecht gefälltes Urteil.

Dabei bieten Blogs so viele Möglichkeiten!

Im Folgenden gebe ich Dir eine Liste von Vorteilen mit auf den Weg, die ich mir zusammengestellt habe, als ich mich selbst für das Medium Blog entschied.

  • Neue Artikel sind sofort auf der Startseite des Blogs sichtbar, ebenso deren Aktualität. Veröffentlichungsdaten sind für jene, die auf Inhalte zurückgreifen und diese zitieren müssen, unabdingbar. Als ehemalige Literaturstudentin kam mir das sofort in den Sinn.
  • Blogartikel mögen je nach Bedarf schlank im Konsum sein, dürfen aber auch länglich mit umfangreichen Informationen ausstaffiert werden.
  • Somit können Blogbeiträge Wissen mit einer gewissen Tiefe vermitteln, was soziale Netzwerke nicht vermögen. Insbesondere deshalb, weil sich Blogger spezialisiert in ihrer Niche etablieren.
  • Sie sind zur Meinungskundgabe geeignet, da sie nicht nur dem Blogautor Platz einräumen, sondern auch Raum für Kommentare lassen, die wiederum leicht moderiert und beantwortet werden können.
  • Somit ist der Blog auch für weitreichende Diskussionen und den allgemeinen Austausch von großer Bedeutung, insbesondere in der Auseinandersetzung mit anderen Medien und Angelegenheiten der Gesellschaft und Politik.
  • Im Gegensatz zu sozialen Netzwerken präsentieren sich alle Artikel übersichtlich, werden nach Kategorien und Themen sortiert und sind auch zukünftig noch leicht auffindbar.
  • Auch fürs geschätzte SEO sind sie geeignet, um die richtigen Internetbummler anzusprechen und diese mit interessanten Informationen zu versorgen.
  • Dabei sind sie nicht nur Traffic-Fänger in den Suchmaschinen, sondern Material, das ständig aktualisiert werden muss und somit relevant bleibt.

Den Kosten- und Einnahmefaktor lasse ich einmal außen vor, da ich mich damit noch nicht beschäftigt habe. Koorperationen und gemeinsame Experimente stehen jedoch ganz oben auf meiner Liste. Mir gefällt die Interaktion mit anderen Menschen und das gegenseitige Aushelfen. Dabei können die inspirierendsten und wertvollsten Dinge entstehen.

Verbindungswege der Hängebirke - Blognetzwerk
Wie es die Hängebirke darzustellen weiß, sind Blogs einzelne Einflussfaktoren im Gesamtgefüge „Internet“. Sie finden zueinander, bilden Grüppchen – Kontakte -, vernetzen sich astartig mit weiteren Influencern und stellen so Verbindungen zwischen Autoren und Lesern her. Insgesamt laden sie zu wertvollen Möglichkeiten des Austauschs ein.

Und so entschied ich mich für Earth Renewing

Wie ich bereits schrieb, war es nicht nur mein Ziel, meine Geschichten zu präsentieren, sondern auch meine Gedanken in Bezug auf die Kreativität zu publizieren. Ich brauchte ein Medium, das mir erlaubt, längere Texte zu schreiben. Meine Gedanken benötigen Platz und liebevolle Fürsorge, sodass mir ein Medium, das sich kurzlebig fortbewegt, nicht ausreicht. Gerne verwende ich jedoch Twitter als meinen Impulssender und Ankündiger.

Mein Interesse am Blog begann, als ich darüber nachdachte, eine selbstständige Laufbahn einzuschlagen und ich mich bei meiner Informationssuche auf einem äußerst hilfreichen Blog zum Thema befand. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, welchen Mehrwert Blogs in sich tragen und war sofort begeistert: unter anderem vom übersichtlichen Aufbau, von Qualität und Nutzungsgeschmeidigkeit.

Dabei sollten meine Leser nicht nur ihr eigenes Vergnügen finden, sondern gleichzeitig auch etwas davon haben!

„Leichte Medien“ im Vergleich zu den Blogs

Mit „leichten Medien“ meine ich vor allem soziale Netzwerke, nämlich jene, die weniger Zeit beanspruchen und sich mit kleinen Portionen füttern lassen. Diese, ob Instagram oder Twitter, können Dir eine Menge Likes einbringen. Auch ich habe mich riesig über meine erst kürzlich erworbenen 50 Follower gefreut. Doch was mir wirklich am Herzen liegt, sind die Benachrichtigungen meiner Follower. Jene, die mir mitteilen, dass sie meine Worte zum Veröffentlichungszeitpunkt gebraucht hatten, dass meine Likes ihnen Mut geben oder dass sie bemerken, wie wohl sie sich bei dem Gedanken fühlen, dass ich sie nicht nur zum Nach-, sondern sogar zum Umdenken bewegen könnte.

Gegen Netzwerke wie Instagram habe ich mich bewusst entschieden, da ich mich hier nicht in meinem eigenen Medium – dem Schreiben – verwirklichen kann. (Davon abgesehen ist meine Kamera letztes Wochenende verstorben.) Wie an meinen Beiträgen zu erkennen ist, komme ich selten mit wenigen Worten aus (was ich bisher jedoch fleißig auf Twitter übe). Ich möchte Facetten zeigen, Details beobachten und meine Gedanken unverfälscht herüberbringen. Auch meine Geschichten werden nicht auf wenige Zeilen passen. Schließlich will ich mit meinen Texten ein Leseerlebnis erschaffen, bei dem sich meine Leser gemütlich in eine Decke kuscheln und 1-2 Stunden schmunzelnd schmökern können.

Meine Zielgruppe sind somit nicht die Scanner und Follower- bzw. Like-Sammler, sondern jene, die gerne einmal innehalten und sich die Zeit zum Lesen nehmen, Inspiration und Ansporn für ihr eigenes kreatives Dasein suchen.

Mein Fazit zum Blog

Ein Hobby ist Earth Renewing für mich nicht. Es ist meine Vision, ohne die ich mir meinen Alltag nicht mehr vorstellen kann. Denn meine Vision beinhaltet nicht nur den Blog selbst und die Aufmerksamkeit, die diesem irgendwann möglicherweise zuteil wird. Meine Vision beinhaltet, was sich in meinen Worten verbirgt. Nämlich reale Dinge, Dinge aus dem eigenen Leben, die ich mithilfe von Worten verarbeite und teile. Letzten Endes identifizierst Du Dich mit Deinem Blog, wenn Du Dich „Blogger“ nennst. Und das zeigt im Grunde, wie tief die Bedeutungswurzeln des Blogs tatsächlich vordringen.

Der Blog ist für mich daher ein unschätzbares Medium: Auf Blogs ist alles möglich. Neben nützlichen Erfahrungsberichten, Rezensionen und Wissensvermittlung bietet ein Blog Raum für Meinungen, Diskussionen und gegenseitige Unterstützung. Nicht zuletzt bereicherst und inspirierst Du als Blogger Deine Leser und setzt in deren Köpfen die buntesten Prozesse in Gang.

Meinen lieben Dank an Katrin Hilger für die großartige Idee und die aktive Unterstützung von Blogs und BloggerInnen. Ich verfolge die Blogparade weiterhin gespannt auf ihrem Blog sowie auf Twitter unter #BlogsWirken und #Blogparade.

Über Naomi

Schon während meines Masterstudiums in Literatur- und Sprachwissenschaft begann ich, meine ersten Ideen zu präzisieren und meine Begeisterung in das wundersame Terrain der Spiritualität fließen zu lassen. Parallel zu meiner damaligen Tätigkeit als kreative Texterin entdeckte ich schnell die Brücke, die Kreativität und Spiritualität miteinander verbindet. Heute habe ich meinem Herzenswunsch nachgegeben und setze meine eigenen Visionen, Ideen und Flausen um, wie Du unschwer erkennen kannst! ;-)

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